Wittstock/Dosse - Stadt der Rosen

In Wittstock regiert eine Königin - die Königin der Blumen. Schon seit dem 15. Jahrhundert spielen Rosen hier eine große Rolle. Die vielen duftenden Blüten machen einen Bummel durch die alte Bischofsstadt noch attraktiver. Also, steigen Sie ein in den RE 6 und erleben Sie ein Fest der Sinne.

Stadt Wittstock ©
Stadt Wittstock ©

Der Weg vom Bahnhof zum Marktplatz führt Sie durch die einstigen Wallanlagen. Als grüner Gürtel umrahmen sie die historische Altstadt, die von einer 2.435 Meter langen Backsteinmauer mit Wiekhäusern umschlossen ist. Aufwendig restauriert, ist die Stadtmauer noch immer stattliche vier bis knapp acht Meter hoch. Kletterrosen suchen sich heute ihren Weg an den Backsteinen. Die Poststraße führt geradewegs zum imposanten Rathaus. Gehen Sie ruhig hinein – innen können Sie sich das große Gemälde zur Übergabe des Stadtrechts 1248 und den Ratssaal anschauen.

Das wohl gewaltigste Gebäude der Stadt ist St. Marien, Wittstocks Kirche mit dem 65 Meter hohen Turm und dem ebenso langen Kirchenschiff. Die Bischöfe hatten ihr Gotteshaus immer wieder vergrößert. Das nördliche Ende der Stadt dominiert das Gröpertor, das letzte erhaltene von drei Stadttoren. Ganz in der Nähe befand sich auch der einstige Rosenplan. Die Legende erzählt, dass Bischof Konrad seinen Bürgern 1460 einen Tanzplatz schenkte mit der Auflage, ihn mit Linden und Rosen zu bepflanzen. Laufen Sie zur Königstraße/Ecke Werderstraße, entdecken Sie die „Rosa Wizoka“. Die Strauchrose mit den prall gefüllten kirschfarbenen Blüten wurde extra für die Stadt gezüchtet und trägt den slawischen Namen für Wittstock.

Zu den schönsten Rosenplätzen in Wittstock gehört zweifellos der Park am Dosseteich, der schon außerhalb der Stadtmauer liegt. Legen Sie im Restaurant am Teich mit seiner Fontäne eine Rast ein, bevor Sie entlang der Stadtmauer zur Alten Bischofsburg laufen, der Residenz der Havelberger Bischöfe. Der wuchtige 32 Meter hohe Torturm beherbergt heute das Museum des Dreißigjährigen Krieges. Nebenan im Bürgermeisterhaus zeigt das Ostprignitzmuseum regionale Geschichte. Verlassen Sie den Burgbereich in Richtung Bahnhof, zeigen Ihnen viele schmucke Fachwerkhäuser mit kleinen Vorgärten die Liebe der Bewohner zu den Rosen.

Viele Blüten mehr werden Wittstock mit seinen Gassen und mittelalterlichen Bauten verzaubern, wenn der Ort 2019 zur Landesgartenschau einlädt. Einen Streifzug durch die „Stadt der 1.000 Rosen“ sollten Sie also ganz fest einplanen!

Anreise

Starten Sie Ihre Reise in die Ostprignitz zum Beispiel in Berlin-Spandau und fahren Sie mit dem Prignitz-Express RE 6 in nur anderthalb Stunden nach Wittstock/Dosse.
In unserer Reiseauskunft ist Ihr Zielort sowie die Fahrt mit Nahverkehrszügen bereits voreingestellt. So erhalten Sie gleich alle Verbindungen, mit denen Sie unsere günstigen Länder-Tickets nutzen können.

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Kontakt

Touristinformation Wittstock/Dosse
Walter-Schulz-Platz 1
16909 Wittstock/Dosse

Tel. 03394/433442