Natur- & Kulturschauspiel

Die Einhornhöhle bei Scharzfeld: Zuhause bei Neanderthalers

FZN Harz ©
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Um die 270 Millionen Jahre alt ist der Zechsteindolomit, der bei Scharzfeld im Landkreis Osterode unmittelbar der Grauwacke, dem Grundgebirge des Harzes, aufliegt. Er ist damit die älteste Zechsteinformation im nordwestlichen Deutschland. Hier befindet sich die Einhornhöhle. Sie ist die größte Schauhöhle des Westharzes.

Ihre Gesamtlänge beträgt knapp 600 m. Davon sind 365 m als Schauhöhle erschlossen. Die Einhornhöhle gliedert sich in große Hallen und enge Gänge. Das aggressive Wasser löst den Dolomit auch heute noch. In der Einhornhöhle finden sich vergleichsweise wenige Tropfsteine.

Öffnungszeiten:
Sommersaison April bis Ende Oktober: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr
Höhlenführungen zur vollen Stunde, letzte um 16 Uhr

Anreise:
Mit dem RegionalExpress reisen Sie bis Scharzfeld. Vom Bahnhof erreichen Sie die Einhornhöhle auf einem der gut ausgeschilderten Wanderwege in ca. 20 Minuten.

Kontakt

Gesellschaft Unicornu fossile e.V.
Geschäftsstelle Einhornhöhle
Im Strange 12
37520 Osterode im Harz
Tel.: 05521/997559 oder 05522/3159385

Der Rabensteiner Stollen bei Ilfeld-Netzkater

Unter Tage wie anno dazumal: Im Rabensteiner Stollen können sich Besucher in die geheimnisvolle und faszinierende Welt der Bergleute vergangener Zeiten begeben. In einem der schönsten Täler des Südharzes, dem romantischen Ilfelder Tal im Landkreis Nordhausen, liegt dieses intakte Besucherbergwerk.

1982 konnte das erste Stück des Rabensteiner Stollens nach zweijähriger Arbeit für Besucher freigegeben werden. Im Laufe der Jahre wurde die Besuchsfläche unter Tage kontinuierlich erweitert. Es entwickelte sich, ein in seiner Art bundesweit einmaliges, sehenswertes Besucherbergwerk.

Hier finden Besucher:

  • ein großes Freigelände mit der Ausstellung "Bergbau und Technik"
  • ständig Führungen durch die historische Grubenanlage
  • Fahrten mit einem Original-Grubenzug in der Außenanlage
  • Dampfnostalgie: Harzquerbahn und Bahnhof Netzkater (liegen direkt am Museumsgelände)

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: Führungen 10 bis 16 Uhr (letzte Führung), Montag Ruhetag
November bis 20. Dezember: Führungen Sonntags 10.45 Uhr und 12 Uhr
27. Dezember bis 31. März: Führungen 10.45 Uhr, 12 Uhr und 13.15 Uhr, Montag und Freitag Ruhetag

Anreise:
Mit der RegionalBahn fahren Sie bis Nordhausen, wo Sie in die Harzquerbahn umsteigen. Der Haltepunkt Netzkater liegt direkt am Museumsgelände.

Kontakt

Rabensteiner Stollen
Netzkater 8
99768 Ilfeld
Tel. und Fax: 036331/48153

Heimkehle

FZN Harz ©
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Eine der größten Karsthöhlen Deutschlands, die Heimkehle, liegt am westlichen Abhang des Thyratales, ca. 1,5 km vom Ort Uftrungen entfernt im Landkreis Sangerhausen. Sie misst eine Gesamtlänge von 2000 m, 750 m davon sind für Touristen in einem unterirdischen Rundgang begehbar. Der unterirdische Rundgang ist 750 m lang. Von der Herzyniahalle gelangt man zum Fuß der Trümmerhalde des riesigen Natureinganges und dem Heimensee.

Die engen Gänge, die anschließend zu durchwandern sind, erweitern sich zur 6 m hohen Thyrahalle. Vom tiefen, kristallklaren Thyrasee verläuft der Weg durch den Riesentunnel zum 22 m hohen Großen Dom. Durch den Riegelgang erreicht man den Kleinen Dom, in dem sich eine Gedenkstätte für die hier im Krieg beschäftigten KZ-Häftlinge befindet. Der Rundgang endet im Niedrigen Saal, wo man sich eine Ausstellung über die Höhle anschauen kann. Durch den Ausgangsstollen kehrt man danach wieder ans Tageslicht zurück.

Öffnungszeiten:
April bis September: 10 bis 17 Uhr
Oktober bis März: 11 bis 16 Uhr
Letzte Führung jeweils eine Stunde vor der Schließung

Anreise:
Mit der Regionalbahn reisen Sie bis Uftrungen. Von dort wandern Sie die circa 2 km bis zur Höhle.

Kontakt

Höhlenverwaltung Heimkehle
06548 Uftrungen
Tel.: 034653/305

Anreise

Wir haben in unserer Reiseauskunft die Bahnhöfe Osterode, Scharzfeld, Netzkater, Illfeld und Uftrungen bereits voreingestellt. So können Sie bequem Ihre Verbindungen aussuchen, in Fernverkehrszügen Sitzplätze online reservieren und Ihre Fahrscheine direkt buchen und am eigenen PC ausdrucken.

Reiseauskunft

Schloss in Wernigerode

Bis zum 16. Jahrhundert entstand durch Gräben, Wälle, Mauern, Zwinger und Tore eine fast uneinnehmbare Festungsanlage. Die Entwicklung schwerer Feuerwaffen machte die militärische Bedeutung der Burg zunichte, und 1674 bis 1676 wurde sie zum Barockschloss umgestaltet.

Erst 1710 verlegten die neuen Grafen ihre Residenz nach Wernigerode. Von 1862 bis 1885 unter Graf Otto zu Stolberg - Wernigerode (seit 1890 Fürst) wurde das Schloss zu einem prunkvollen Repräsentationsschloss umgebaut. Bis 1929 diente es der gräflichen Familie als Wohnsitz, dann wurden große Teile zur Besichtigung freigegeben. Am 16. April 1949 wurde im Schloss ein "Feudalmuseum" mit ca. 40 Ausstellungsräumen eröffnet.

Weitere Informationen unter

www.schloss-wernigerode.de

Anreise

Wernigerode erreichen Sie mehrmals täglich mit dem RegionalExpress oder der RegionalBahn aus Hannover, Halle, Berlin und Halberstadt.
Wir haben in unserer Reiseauskunft den Bahnhof Wernigerode bereits voreingestellt. So können Sie bequem Ihre Verbindungen aussuchen, in Fernverkehrszügen Sitzplätze online reservieren und Ihre Fahrscheine direkt buchen und am eigenen PC ausdrucken.

Reiseauskunft